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WIE FINDET MAN DIE RICHTIGE ZIELGRUPPE?

Im digitalen Netz sammeln sich Menschen jeden Alters, jeder Berufsgruppe, Einkommensschicht und mit unterschiedlichen Interessen.

Mit diesen Tipps fällt es dir bestimmt leichter die perfekte „Target Group“ für deine Produkte und deine Dienstleistungen einzugrenzen.

 

TIPP 1: IDEENSUCHE

 

Mache dir Notizen zu folgenden Fragen:

–         Für wen ist mein Produkt hilfreich?

–         Welches Problem löst mein Produkt?

–         Welche genauen Merkmale haben Menschen, die dieses Problem haben könnten?

–         In welchen Netzwerken halten sich diese Menschen vorwiegend auf? (Facebook, Instagram, Linkedin..)

 

Dazu kommen:

–         Demografische Merkmale: Alter, Geschlecht, Wohnort, Aufenthaltsort

–         Sozioökonomische Merkmale: Bildungsstand, Einkommen.

–         Psychografische Merkmale: Persönlichkeit, Meinungen, Werte.

 

TIPP 2: AVATAR /PERSONA KREIEREN

 

Bastel dir die fiktive Zielgruppe anhand von Skizzen oder Zeitungsausschnitten zusammen.
Klingt banal? Nein, im Gegenteil! Die größten Unternehmen und Marketingagenturen arbeiten mit diesem Verfahren und geben den sogenannten „Personas“ sogar Namen wie „Ulrike – der Fitnessfreak“ oder „Thomas – der Businessmann“ 🙂

Vielleicht gehst du einfach deinen Bekanntenkreis durch und denkst nach, welche Interessen diese Menschen haben und welche Voraussetzungen ein Produkt oder eine Dienstleistung erfüllen müsste, damit sie von der jeweiligen Person gekauft wird.

 

TIPP 3: DER BLICK ZUR KONKURRENZ

 

Wähle erfolgreiche Mitbewerber aus und schaue dir gezielt an, wie diese Ihr Zielpublikum auf der Webseite, in den Social Media Portalen aber auch in der Werbung, ansprechen.

 

TIPP 4: ZUSAMMENHÄNGE ERKENNEN

 

Du bist Ernährungsberater/In und entwickelst professionelle Programme für eine gesunde Ernährung?
Ist dein Zielpublikum 40+ und interessiert sich für Rezepte und nachhaltige Lebensmittel?

Dann kann es durchaus sein, dass die Interessen auch in Zusammenhang mit Sport und Bewegung stehen.

Überlege dir, welche Merkmale noch gemeinsam auftreten können. Mit hoher Wahrscheinlichkeit interessieren sich Menschen dann auch für das Thema “Gesundheit und Wellness”, für “Achtsamkeit und Yoga” und vieles mehr.

Du kannst diese Zielgruppenanalyse in allen Varianten durchspielen und wirst sehen, dass nach und nach neue Merkmale zum Vorschein kommen. Wende diese Vorgehensweise auch bei der Erstellung deiner Werbeanzeigen und Printmaterialien an, denn nur so erreichst du auch die maximale Wirkung.

 

Viel Erfolg!

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Deborah Heiss
Seven Edges Media e.U.

Mitglied der WKO Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
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